Nordseeküste
Artikel (Nr.452) wurde am 05.10.2007 veröffentlicht
Die deutsche Nordseeküste erstreckt sich von Sylt im Norden an der Grenze zu Dänemark bis hin zum Dollart bei Emden, einer fast 100 km² Meeresbucht im Süden, die schon zur Hälfte zur Niederlande gehört.
Dazwischen erstreckt sich ein Gebiet, das mit seinen weitläufigen Stränden und seiner herben landschaftlichen Schönheit schon seit dem späten 19.Jahrhundert Urlauber in seinen Bann zieht.
Zunächst waren es die nordfriesischen und ostfriesischen Inseln wie Sylt, Amrum, Norderney, Baltrum und Langeoog, die sich früh als beliebte Reiseziele etabliert haben. Spätestens seit den 1970-er Jahren haben sich auch einige Ferienorte auf dem Festland immer mehr zu Touristen-Magneten entwickelt, da vielerorts die touristische Infrastruktur stark ausgebaut wurde.
Besonders bemüht man sich mit den Angeboten um die Familien: Damit die Urlauber auch mal ein paar Regentage überbrücken können, hat man vieler Orten überdachte Spielplätze sowie Wellness- und Freizeit-Zentren errichtet. Die größte Einrichtung dieser Art an der gesamten deutschen Nordseeküste ist das Freizeitzentrum "Sturmfrei", welches im März 2007 im Nordseebad Nessmersiel in Ostfriesland eröffnet wurde.
Auch das übrige touristische Angebot ist vielfältig: Es reicht von speziell angelegte und gut ausgeschilderten Radrouten, über geführte Wattwanderungen und Kanutouren, bis hin zu Bootstouren nach Helgoland, zu den Seehundbänken oder zum Hochseeangeln.
Gerade in Ostfriesland mit seiner mehr als tausendjährigen Siedlungsgeschichte gibt es dann noch eine Vielzahl von außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten zu entdecken, wie z.B. den Störtebeker-Turm in Marienhafe, den schiefen Turm in Suurhusen (der stärker geneigt ist als der schiefe Turm von Pisa!) oder den alten Fischerort Greetsiel, der mit seiner schönen Altstadt in jedem Fall einen Besuch wert ist.
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