Vom Locken zum Loben im Hundetraining
Artikel (Nr.5019) wurde am 27.12.2011 veröffentlicht
In der Hundeerziehung wird ja immer davon gesprochen mit Leckerlis während des Spaziergangs den Hund zu belohnen, wenn dieser auf das Abrufsignal hört oder andere Kommandos befolgt. Nun ist in der Praxis häufig zu beobachten, dass Hunde, vor allem von noch unerfahrenen Hundehaltern, immer nur gelockt, anstatt belohnt werden. Was der Unterschied ist? Beim Locken kommt der Hund nur, weil Sie Leckerlis dabei haben, beim Belohnen folgt der Hund tatsächlich auf das Kommando. Beispiel für das Locken: Sie rufen den Hund mit den Worten: „Selly, schau mal was ich hab.“ In diesem Fall zeigt der Hund das Verhalten nur, weil er mehr oder weniger „bestochen“ wird. Der Hund wird gelobt, wenn er ein Verhalten auf Kommando zeigt und im Anschluss daran ein Leckerli erhält. In diesem Fall ist es nicht notwendig, dass der Hund jedes Mal ein Leckerli bekommt. Ihm reicht meist schon die Möglichkeit, ein Leckerli zu erhalten. So reicht es beim Zeigen eines gewünschten Verhaltens des Hundes auf Kommando ein Lobwort einzusetzen, wie etwa „fein“ oder „brav“. Beispiel für das Loben: Sie rufen den Hund mit den Worten: „Selly, hier.“ (Sobald Selly da ist, erhält sie ein Lobwort und/oder Leckerli.) Jetzt sind Sie beim Belohnen angelangt und der Hund sollte beim nächsten Spaziergang bestimmte Kommandos auch ohne Leckerli-Beutel befolgen. Ein Beispielvideo sowie weitere Tipps und Tricks zum Thema Hundeerziehung erhalten Sie auf www.online-hundeschule-shaping-dog.de.
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