Qualitätsunterschiede der Klangschalen
Artikel (Nr.561) wurde am 23.11.2007 veröffentlicht
Heute ist die traditionelle Art der Herstellung von
Klangschalen weitestgehend überholt. Bis zum Jahre 1900
wurden die Klangschalen in
Indien, China und im Himalaja-Gebiet noch auf traditionelle
Art hergestellt. Dazu wurden damals Materialien wie Kupfer
und Zinn benutzt und mit
anderen Metallen wie Eisen, Zink, Blei, Arsen und Antimon
sowie Silber, Gold, Selen und Tellur angereichert.
Traditionell wurde das Material eingeschmolzen und in
eine Form getrieben. Dann wurden die Rohlinge auf Hochglanz
poliert. Zwischen 1900 und
1940 wurden im Himalaja-Gebiet keine Klangschalen mehr
hergestellt. Heute sind Klangschalen aufgrund der Angebote
von
Klangschalenmassagen wieder sehr
gefragt, allerdings bestehen sie heute nur noch aus
einer Messinglegierung und teilweise sogar aus Quarz. Nach
der Wiederaufnahme der Produktion hat sich allerdings nicht
nur das Material, sondern
auch das Herstellungsverfahren sehr verändert. Die
Masse wird heute nur noch in Formen gegossen und bei der
Verwendung von Quarz wird zur
Formung der Schalen für die Klangmassage durch
Zentrifugalkraft benutzt.
Die Zusammensetzung sowie das Herstellungsverfahren von
Klangschalen wirkt sich
allerdings nicht auf deren Wirkung aus, denn die Schalen
für eine Klangschalenmassage kann man einspielen.
Während einer Klangmassage
verändern Klangschalen grundsätzlich ihre
Klangeigenschaften.
Das liegt daran, dass sich das kristalline Gefüge in
der schwingenden Schale mit der Zeit verändert. Jedoch
hat jede Klangschale so
etwas wie ein Gedächtnis und gewöhnt sich somit an
den Benutzer. Die Klanghöhe kann man aber auch
verändern, indem man Wasser
in die Klangschale einfüllt. So kann man auch ganz
deutlich die Wellenmuster erkennen, die durch die
Schwingungen bei Anschlagen der Schale
entstehen.
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