Detekteien
Artikel (Nr.574) wurde am 29.11.2007 veröffentlicht
Klingt fast wie in der Gesetzeshüter-Branche: Den lieben langen Tag fahnden, Hinweisen nachgehen und diejenigen zur
Rechenschaft ziehen, die gegen das Gesetz verstoßen haben. Die Detekteien-Branche ist da ähnlich aufgebaut: Sie "fahnden"
nach den ihnen aufgetragenen Personen, verfolgen Hinweise die Licht ins Dunkel bringen und stellen die Personen, je nachdem wie der Fall liegt.
Ganz schön spannend würde da jetzt mancheiner meinen. Allerdings stellt man sich die Detektivarbeit filmreif vor: Eine Art Columbo-Quincy
Verschnitt, der in seinem beigefarbenen Trenchcoat und der dunklen Sonnenbrille auf der gegenüberliegenden Straßenseite ganz in seine Zeitung
vertieft den untreuen Ehemann seiner Klientin verfolgt, um dann unauffällig Beweis-Fotos zu schießen und damit seinen Fall ad acta zu legen.
Die Wirklichkeit sieht nicht nicht ganz so aus, denn man sollte auch das Berufsrisiko in Betracht ziehen, dass bei diesem Berufszweig mindestens
genauso hoch wie liegt wie bei unseren Gesetzeshütern. Was passiert z.B. wenn der Detektiv ungeahnte Machenschaften aufdeckt, zuviel rausfindet
oder Personen aufspürt, die einen triftigen Grund hatten, derart von der Bildfläche zu verschwinden und unterzutauchen.
So manch Detektiv hatte diesen "Erfolg" teuer bezahlen müssen, allerdings ist dieser Berufswunsch heutzutage immer noch sehr willkommen.
Es gibt verschiedene Arten von Detekteien, ob man nun Personenüberwachungen,
Anschriftenermittlung oder das Aufspüren der Totgeglaubten in Betracht ziehen möchte - gegen gutes Honorar, das meist auch schon am Anfang bei der
Ersten Sitzung verlangt wird, bekommt jeder Kunde das was er möchte oder kommt zumindest dem sehr nahe was er sich vorgestellt hat.
In vielen der Fällen wurden Detekteien als letzte Anlaufstelle aufgesucht, da die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt stirbt und siehe da - die
Investition machte sich bezahlt. Fazit also: Einfach mal als Möglichkeit in Betracht ziehen, das spannende Gewerbe mit Zukunft.
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