Laser für Lasersystemen
Artikel (Nr.626) wurde am 18.01.2008 veröffentlicht
Der Begriff Laser wurde 1957 von G. Gould geprägt. Er
bedeutet “light amplification by stimulated emission of radiation”, d.h. Lichtverstärkung durch stimulierte Emission.
In einem optisch aktiven Medium wird eine Strahlung erzeugt, die durch einen Resonator ihre Eigen-schaften erhält. Laserquellen sind
cw – Gaslaser, Diodenlaser oder DPSS – Laser. CW – Gaslaser sind ungepulste Dauerlichtlaser (continuous wave laser).
Sie erzeugen monochromes, d.h. einfarbiges Licht. Um mehrfarbige Laser zu erhalten verwendet man für diese Laser Gasgemische. Der
Leistungsbereich bei Lasern liegt bei einigen mW bis zu 100 W.
Bereits Laser mit geringer Leistung können die Augen und die Haut der Menschen gefährden, daher unterliegt der Betrieb von
Lasersystemen bestimmten Sicherheitsvorschriften. Größere Anlagen, wie sie bei Lasershows Verwendung finden, müssen vor
Ort von einem technischen Sachverständigen überprüft werden.
Lasershows sind Projektionsshows oder Beamshows. Projektionsshows
verwenden den stark gebündelten Laserstrahl, um Bilder oder Animationen auf eine Projektionsfläche zu werfen.Dies geschieht z.B. bei
der Gestaltung eines Bühnenbildes oder zur Unterstützung konventioneller Projektionen. Beamshows projizieren den Laserstrahl direkt
in Richtung des Betrachters.
Mit komplexen Lasersystemen werden die Laserstrahlen so in den Raum geführt, dass dreidimensionale Muster entstehen. Durch den
Einsatz von Nebelmaschinen und Spiegelnreflexen wird der räumliche Eindruck noch verstärkt. Beamshows werden z.B. eingesetzt,
um pyrotechnische Ereignisse zu ergänzen.
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