Radfahren auf Lanzarote
Artikel (Nr.627) wurde am 21.01.2008 veröffentlicht
Obwohl auf dem gleichen Breitengrad wie die Sahara gelegen, herrscht auf der beliebten Urlaubsinsel Lanzarote in
Spanien das ganze Jahr über angenehme mildes, fast frühlingshafte
Klima, ähnlich wie in Italien. Ideale Bedingungen, die Insel mit dem
Fahrrad zu erkunden. Da sogar die recht einfachen Fahrräder, die man auf der Insel leihen kann, schon eine relativ hohe Leihgebühr
kosten, etwas aufwändigere Modelle entsprechend mehr, lohnt es sich, das eigene Rad im Flugzeug mitzunehmen, was nicht teuer ist.
Es gibt zahlreiche sehr gut ausgebaute Straßen in Spanien, auf denen auch
ungeübte Radfahrer bequem und ohne allzu große Steigungen die Insel „erfahren“ können. Die interessantesten
Sehenswürdigkeiten und die wichtigsten Orte liegen an der Küste und sind über gute Straße erreichbar. Wer die Insel
ausgiebig per Rad entdecken möchte, ist mit einem Ausgangsquartier in der Hauptstadt Arrecife gut beraten. Die Lage ist recht zentral
als Startpunkt für Touren und es bestehen gute Busverbindungen.
Zum Einstimmen eignet sich gut eine leichte Halbtagstour mit beeindruckenden Ausblicken auf die Playa Blanca, die Montana Roja. Etwas
länger ist die Fahrt nach Janubio, aber recht einfach zu fahren. Die Strecke ist etwa 35 Kilometer lang und führt über eine
gut ausgebaute Straße durch eine sehr abwechslungsreiche Küstenlandschaft. Bei einer Einkehr unterwegs oder beim Schwimmen im
glasklaren Wasser des Ozeans kann man zwischendurch Pausen einlegen.
Spanien hat sich dadurch als beliebtes Urlaubsziel etabliert und zählt jährlich weit mehr Besucher als
Ungarn, Frankreich oder die
Türkei.
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