Arbeitsspeicher
Artikel (Nr.679) wurde am 23.02.2008 veröffentlicht
Der Arbeitsspeicher eines Computers hat wichtige Aufgaben, wie Beschleunigung von
Prozessen und Speicherung der Programme und Daten. Umso mehr Arbeitsspeicher Ihnen zur Verfügung steht, desto schneller können
die einzelnen Daten abgerufen und bearbeitet werden.
Wir müssen aber zwei grundverschiedene Arbeitsspeicherformen unterscheiden. Zum einen gibt es den ROM, der auch als Read Only Memory
bezeichnet wird. Die bekanntesten Arten sind das BIOS oder EPROM-Speicherchips, die fest auf dem Motherboard montiert sind. Das BIOS verwaltet
interne Computerdaten. Diese lassen sich nur bedingt abändern und speichern.
Die zweite Form ist der RAM oder auch als Random Access Memory bekannt. Der RAM ist ein Halbleiterbaustein und dient zur kurzzeitigen
Speicherung von Daten oder Programmen. Diese Variante ist ein jederzeit auswechselbarer Chip.
Wir unterscheiden dabei, den SD-RAM, D-RAM, S-RAM und DDR-RAM mit den unterschiedlichsten Größen, wie 512, 1024 und 2048 Megabyte
Arbeitsspeicher. Sollten Sie vorhaben Ihren Computer mit RAM-Arbeitsspeicher nachzurüsten, sollten Sie vorher prüfen lassen, welcher
dieser Bausteine kompatibel mit Ihrem Computer ist. Die Preise der Arbeitsspeicher variieren fast täglich. Dies liegt nicht zuletzt an den
Tagespreisen des Siliziums.
Eine große negative Eigenschaft besitzt der Random Access Memory, indem er Daten nach dem Ausschalten Ihres Computers nicht mehr lesen
und abspeichern kann. Deshalb sollten Sie sich gut überlegen, was Sie auf einem festen Arbeitsträger, wie Festplatte, abspeichern.
Damit Ihr Computer schnell und flüssig läuft, ist es mittlerweile unerlässlich Ihren
Arbeitsspeicher alle paar Jahre aufzurüsten. Besonders neue
Computerspiele und Videoprogramme fordern dies, da die Daten immer größer werden und ihr Computer somit auch immer langsamer wird.
|