Anleihen
Artikel (Nr.766) wurde am 23.04.2008 veröffentlicht
Anleihen sind eine Art Kredite, die jedoch nicht von Kreditinstituten, sondern von juristischen Personen gegeben.
Anleihen werden in der Regel auf eine große Anzahl von Gläubigern verteilt. Die Gläubiger sind die
juristischen Personen, die einem Unternehmen Geld geben und im Gegenzug die Anleihen erhalten. Anleihen haben viele
gleiche Merkmale wie Aktien. Zum einen werden Anleihen auf einem Wertpapier festgehalten und genau wie Aktien durch
eine eindeutige Wertpapiernummer gekennzeichnet. Ebenfalls können
Anleihen genau wie Aktien an der
Börse gehandelt werden und unterliegen genauso Kursschwankungen.
Anleihen haben aber auch einen großen Unterschied zu den Aktien, auf die Anleihen muss der Schuldner festen
oder variable Zinsen zahlen und die Laufzeit der Anleihen
wird im Vorfeld begrenzt. Es gibt aber Arten der Anleihen, bei denen keine Zinsen gezahlt werden, dafür werden dann
am Ende der Laufzeit der Anleihen ein Aufschlag gezahlt. Der Schuldner ist derjenige, der die Anleihen auf den Markt bringt,
um somit unkompliziert an Geld zu gelangen. Die Ausgabe der Anleihen gibt es mit unterschiedlichen Formen des Nennwertes.
Somit können Anleihen mit dem Nennwert (der Wert, der für die Anleihe bezahlt wurde), unter Nennwert oder mit
Aufschlag ausgegeben werden.
Bei Anleihen gibt es noch einige Sonderformen, die gesondert gekennzeichnet werden. Es gibt zum Beispiel die
Auslandsanleihen, hierbei sind die Gläubiger der Anleihe ausländische Unternehmen oder ausländische
staatliche Organisationen, die Wandelanleihen, hierbei kann der Gläubiger der Anleihen diese auf Wunsch in
Aktien des betreffenden Unternehmens umwandeln oder die Optionsanleihen, hierbei kann man über eine abtrennbaren
Optionsschein an der Anleihe Aktien erwerben.
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