DSL Definition
Artikel (Nr.79) wurde am 10.01.2007 veröffentlicht
DSL ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line.
Meist nutzt die Breitband-Verbindung immer noch die alten bestehenden Telefonkupferdrähte.
Der Draht ermöglicht immer noch hohe Übertragungsgeschwindigkeiten. Unmengen an Daten werden durch die Drähte geleitet und die Kapazität ist noch lange nicht ausgelastet.
Die Sprachübertragung nimmt dabei nur den kleinsten Teil weg, den Rest macht sich das DSL-Signal zunutze.
Einige DSL-Provider bieten zwar Internet über Kabelanschluss und Satellit an, aber diese Varianten gehören nicht zu den digitalen Internetverbindungen.
Es wäre in der Theorie möglich jeden mit DSL zu versorgen, der einen Anschluss an das Telefonnetz besitzt. Allerdings gibt es einen großen Nachteil dabei.
Telefondrähte erlauben zwar sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten aber die Reichweite lässt zu wünschen übrig. Eine Signal-Vermittlungsstelle kann Abhilfe schaffen, aber wohnt man weiter als 6 Kilometer von so einer Station entfernt, wird eine richtige DSL-Flatrate wohl bloß ein Traum bleiben. Langsamere Internetverbindungen erreichen weiter entferntere Ziele. Aus diesem Grund werden abgelegene Regionen oft mit DSL 1000 versorgt.
Ein schneller Anschluss wie DSL 6000 würde oft gar nicht das DSL-Modem Zuhause erreichen, wenn man nicht in der nähe einer Stadt oder Vermittlungsstation wohnt.
Da viele Regionen dünn besiedelt sind, lohnt sich auch nicht die Errichtung der Vermittlungsstationen dort. Glasfaser ist die Zukunft, aber die Umsetzung ist noch zu aufwändig und kostspielig. Deshalb sind noch ungefähr über 1600 Gemeinden in Deutschland von der DSL Erreichbarkeit abgeschnitten.
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