Die Religionen der Welt
Artikel (Nr.983) wurde am 06.11.2008 veröffentlicht
Religion sind immer dort geboren worden, wo Menschen sich niedergelassen haben. Da Menschen nun verschieden sind, ist auch ihre Religion unterschiedlich. Religionen stehen oft in Konkurrenz zueinander, an bestimmten Orten oder generell. Beispiel ist Jerusalem. Die Stadt ist Zentrum von drei Weltreligionen: dem Judentum, dem Christentum und dem Islam.
Manche Religionen versuchen andere in sich zu assimilieren. Beispiel hierfür ist der Hinduismus, der eine Vielzahl von Göttern kennt, mehrere Tausend an der Zahl. Hindu kann man nur durch Geburt werden, die anderen Religionen sind damit für den Hinduismus keine Konkurrenz. Ähnlich ist es mit dem Judentum. Ein Übertritt zum Judentum ist nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen möglich. Ganz anders etwa beim Christentum oder beim Islam oder Buddhismus. Hier ist ein Übertritt ohne großen Aufwand möglich. Der Buddhismus unterscheidet sich von den anderen Religionen dadurch, dass er ganz ohne einen Gott auskommt. Das Ziel eines Buddhisten ist das Verlöschen im Nirwana, im Nichts, um dem Kreis der leidvollen Wiedergeburten heraus zu kommen. Dies kann nur Mönchen gelingen, die in einem Kloster leben.
Der Islam hat sein Zentrum in Mekka. Hier wurde der Religionsstifter Mohammed geboren. Mohammed hat die Gebote Gottes durch den Erzengel Gabriel erhalten und dann im Koran niedergeschrieben. Auch der Islam übernimmt Vorstellungen aus der Bibel und verehrt Jesus als Prophet, allerdings nicht als Messias.
Schließlich bezeichnet man den Daoismus auch als Weltreligion. Er kommt aus Asien und geht vom Prinzip des Yin und Yang aus.
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